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Der
Fall von Andreita

Andrea ist ein Mädchen im Alter von 9 Jahren
und 11 Monaten, geboren in Lima – Peru, mit Diagnose der
Metachromatischen Leukodystrophie.
Im
April 2003 zeigt
Andrea Störungen der Aufmerksamkeit
und Konzentration, des auditiven Kurzzeitgedächtnisses und
der motorischen Fähigkeiten, sowie Probleme der sozialen
Kontakte bei einem IQ von 93.
Im
Mai 2003 wird ein
EEG durchgeführt, das noch Grundrhythmen
im Rahmen der Organisation und Reifung aufweist, wobei diffuse
und paroxysmale generalisierte Theta-Wellen hinzukommen, die
sich unter Hyperventilation erhöhen. Sie gilt als hyperaktives
Kind, und über 2 Monate wurde ihm TEGRETOL verschrieben.
Der
Bericht der psychomotorischen Beurteilung kommt zu folgendem
Ergebnis:
-
Rückständigkeit
der Fähigkeiten der
Grobmotorischen Koordination, Gleichgewichtsempfinden,
bilaterale Integration,
motorische Planung, visomotorische Koordination.
-
verringerte
Haltungskontrolle und Kraftvermögen
-
Verlust
der Geschwindigkeit und Geschicklichkeit der oberen
Körperglieder
Im
Juli 2003 zeigt
eine Tomographie demyelinisierende Foci in beiden Hirnhemisphären aufgrund von Durchblutungsstörungen.
Mit der Magnetresonanz wird die Diagnose der Cerebralen Leukodystrophie
bestätigt, ohne den Typ zu spezifizieren.
Im
August 2003 ergibt
der neuropsychologische Bericht einen IQ von 83, was einem
intellektuellen Niveau im unteren Normalbereich
entspricht, mit einer Differenz von 10 Punkten in Vergleich zu
den Untersuchungen, die im April des gleichen Jahres durchgeführt
wurden.
Zu diesem Zeitpunkt wechselt sie von der Schule zu einem Spezialzentrum
und es werden Sprachtherapien, Therapien zur Besserung Aufmerksamkeit – Konzentration
und Psychomotorik mit leichten Erfolgen durchgeführt.
Im
Februar 2004 erfolgt
eine erneute Magnetresonanz, die die Diagnose der Leukodystrophie
bestätigt.
Im
März 2004 wird sie von Doktor Oscar Papazian,
Neuropädiater
im Miami Childrens Hospital betreut und die Analysen werden
von Doktor David A. Wenger im Jefferson Medical College,
Lysosomal
Diseases Testing Laboratory und im Philadelphia USA durchgeführt.
Im
März 2004 führt Dr. Papazian eine körperliche
Untersuchung durch, mit folgendem Ergebnis:
-
Anamnese:
Herzfrequenz: 78 pro Minute, regelmäßig,
Atemfrequenz 16 pro Minute und regelmäßig,
Gewicht 29 kg, Größe 120 cm, Kopfumfang:
54 cm.
-
Die
Generaluntersuchung zeigt keine neurokutane Auffälligkeit
oder Anzeichen von Dysmorphie.
-
Die
Ganzkörperuntersuchung
zeigt keine Auffälligkeiten,
mit Ausnahme von Hammernägeln, erhöhten
Fußbögen,
Hohlfuß, bilaterales Herunterfallen
des Fußes, links
stärker ausgeprägt als rechts.
-
Die
neurologische Untersuchung weist auf einen wachen,
aufmerksamen Zustand hin, aber
mit geringer Konzentrationsfähigkeit,
inkohärentes Sprechen, ohne
kognitiven Verlust, kooperativ,
geringgradig hypoaktiv,
langsame Bewegungen, unpassendes
ungehemmtes Verhalten. Hirnnerven:
normal, mit Ausnahme
der Dysphagie. Gangart:
breitbasig, Unfähigkeit der
Fersen und schlechte Zehenkrümmung,
Stand: breitbasig, Koordination:
keine Ataxie, kein Intentionales
Zittern, keine
Dysmetrie,
aber Unfähigkeit beim Schreiben
oder Abschreiben. Verringerter
Muskeltonus und Kraft, distal in
den unteren Körpergliedern
stärker ausgeprägt
als in den oberen 4/5. MSR: 2+ cuatriceps
+1 gastrocnemius + biceps. Fußsohlenreflex:
Extensoren. Empfindlichkeit: distale
Schwellenerhöhung
des Takt- und Vibrationsgefühls.
Im
November 2004 ergibt der ophthalmologische Bericht:
-
Ametropie:
Keine Manifestation
-
Okulare
Motilität: normal
-
Augenhintergrund
normal
Gegenwärtig läuft Andrea nicht und kann sich
nicht alleine auf den Beinen halten, spricht gelegentlich
einige Worte,
ihr Appetit ist
gut, sie kann Flüssiges nur unter Schwierigkeiten
zu sich nehmen,
ihr Verständnis ist gut und sie hat keine
Schmerzen, benutzt
Windeln und besucht seit Oktober 2004 nicht die Schule, erhält
jedoch zu Hause krankengymnastische Therapie.
Wir brauchen die
Hilfe von Menschen,
die von
einer Behandlung
wissen, die
studiert wird oder
von Fortschritten
zur
Heilung
dieser Krankheit.
Jegliche Information
schicken Sie
bitte an die
E-Mail:
leonorpatterson2000@yahoo.es
Gott
schütze
Sie
Leonor
Patterson
M.
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